Raum mit Feuer-Wasser-Kontrast

Bei diesem Zimmer handelt es sich um ein Schlafzimmer einer jungen Frau. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Feuer und Wasser in Kombination nicht zwangsläufig einen Konflikt bilden.

Die Wandschräge verrät, dass sich das Schlafzimmer im Dachgeschoss befindet. Das ist für einen Schlafraum ungünstig, da er bereits im Frühling (bei intensiver Sonneneinstrahlung) sehr warm werden kann. Dazu kommt der terracottafarbene Teppich, der eine große Menge Feuer beisteuert.

Wie bekommt man die Hitze in den Griff? Durch Wasser.

Die fliederfarbene Wand und Decke setzen einen guten Kontrast. Das Wasser hält das Feuer im Zaum und spendet Erfrischung.

Im Winter sieht die Sachlage etwas anders aus. Das Wasser ist in diesem Raum sehr dominant, was an heißen Tagen super ist. Wenn jedoch der äußere Hitzereiz fehlt und auch nur wenig Sonne in den Raum gelangt, wie das im Winter der Fall ist, löscht das Wasser das Feuer. Der Raum wirkt dann trotz des Teppichs kalt.