Raum mit Erd-Metall-Thema

Dieses Mal befassen wir uns mit einem Erdraum der auf Metall trifft und gucken, was das für Auswirkungen hat.

Das Metallelement in dieser Küche ist die weiße Platte, die für Küchenarbeiten und zum Sitzen genutzt wird. Ein Fremdkörper, der heraussticht und die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Versuchen wir, die Platte auszublenden und betrachten den Rest (sehr schwierig, ich weiß).

Die ursprüngliche Küche mit den beigen Schrankfronten, der braunen Arbeitsplatte und dem ockerfarbenen Boden wirkt harmonisch. Sie ist zwar nicht sonderlich gemütlich und lädt auch nicht zum Verweilen ein, trotzdem gehört sie zur Wandlungsphase "Erde". Ein runder Holztisch mit ein paar Stühlen und Kissen würde den Erdcharakter fördern und für ein heimeligeres Gefühl sorgen. Dazu ein schönes Bild oder etwas Farbe an der kahlen Wand und die Küche wäre schon nahezu "perfekt". So der Wunschtraum.

In der Realität haben wir es jedoch mit einer kalten, weißen Platte und einer kahlen, weißen Wand zu tun, die der restlichen Küche die Show stehlen.

"Erde nährt Metall" wird dem ein oder anderen von Ihnen vielleicht dazu einfallen. Ja, das stimmt. In diesem Fall führt das dazu, dass die Erdelemente vollständig in den Hintergrund rücken und die perfekte Kulisse für die weiße Platte bieten.

War das gewollt? Nein. Die Platte wirkt eher wie eine pragmatische Verlegenheitslösung für fehlenden Platz zum Werkeln und Sitzen.

Eine Lösung für dieses Dilemma habe ich oben bereits skizziert.

 

Diese Küche gesellt sich zu dem bereits besprochenen Feuer-Wasser-Schlafzimmer und zeigt, dass der nährende Zyklus in der Gestaltung nicht das Nonplusultra ist und der Kontrollzyklus nicht immer schlecht.